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Bachelor- Master- und Diplomarbeiten zu dOpenCL
Moderne Computer stellen immer neue Leistungsrekorde auf.
Dies ist nicht mehr nur in der Verwendung einer immer größeren Menge von Prozessoren begründet.
Seit einiger Zeit ist auch ein Trend zur Heterogenität zu beobachten:
neben klassischen CPUs werden vermehrt verschiedene sogenannte Beschleuniger, insbesondere Grafikkarten (Graphics Processing Unit, GPU) verwendet.
Diese alternativen Prozessoren senken die Kosten und den Energieverbrauch.
Sie erhöhen jedoch speziell in verteilten Systemen (z.B. Clustern) den Aufwand der Softwareentwicklung, da bisher verwendete parallele Programmiermodelle wie beispielsweise MPI (Message Passing Interface) diese Systeme nicht in vollem Umfang nutzen können.
Die Verwendung proprietärer Programmiermodelle würde jedoch einen Rückschritt bedeuten.
OpenCL ist der erste freie Standard zur Programmierung heterogener Rechnersysteme.
Allerdings ist OpenCL nicht für die Programmierung verteilter Systeme vorgesehen.
Die Arbeitsgruppe Parallele und Verteilte Systeme (AG PVS) der WWU Münster entwickelt neue Verfahren, die die Programmierung heterogener Rechnersysteme vereinfachen sollen.
Speziell für verteilte heterogene Rechnersysteme wurde von der AG PVS eine Erweiterung von OpenCL entwickelt, die dessen Verwendung auch in verteilten Systemen erlaubt.
Diese erweiterte Implementierung (dOpenCL) soll die Entwicklung zukünftiger paralleler und verteilter Anwendungen erleichtern.
Zur Zeit stehen im Rahmen der Forschungsarbeit an dOpenCL folgende Themen für eine Abschlussarbeit zur Auswahl:
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